Ich bin einsam

Vorwort
Egal wie sehr wir versuchen den traurigen
Dingen im Leben zu umgehen, wir begegnen
ihnen doch und das ist gut so. Wir müssen
lernen zu lachen und zu weinen.
Sei stark.
Sei schwach.
Sei glücklich.
Sei traurig.
Sei ein Mensch
– Sara Allouch
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Ich bin einsam.
Es war einmal vor langer Zeit…
1. Kapitel
Ein kleiner Junge lebte allein mit seinem Vater
in einem großen Haus. Der Junge durfte weder
das Haus verlassen, noch Freunde finden. Sein
Vater lehrte ihn von klein auf: “kleiner Junge
gehst du raus ist es aus! Die Welt da draußen
ist böse und schrecklich, deswegen werde ich
dich hier beschützen. Du sollst immer glücklich
bleiben”
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2. Kapitel
Der Junge hörte auf seinen Vater und verließ
nie das Haus. Er wusste also nicht, wie es ist
Freunde zu haben oder Menschen
kennenzulernen, denn die Welt da draußen sei
eine unbekannte. Sein Vater brachte ihm
täglich Essen und Spiele, er konnte sich also
frei bewegen und hatte immer Unterhaltung. Er
war immer glücklich.
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3. Kapitel
Am 10.04. wurde der kleine Junge zehn Jahre
alt und sein Vater schenkte ihm einen Film. Er
wollte ihm eine gemalte schöne Welt zeigen,
die es nicht gibt. Der kleine Junge wusste nicht
was ein Film ist und fragte daher seinen Vater.
Der Vater sagte: “Mein Sohn, das ist eine
andere Welt, diese Welt existiert nicht, aber sie
ist sehr schön.” Der kleine Junge war ganz
aufgeregt, denn er konnte das erste mal eine
Welt sehen. Eine Welt in der man immer
glücklich ist.
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4. Kapitel
Der kleine Junge schaute den Film jeden Tag,
er mochte diesen Film so sehr, dass er ihn ein
ganzes Jahr lang geschaut hatte und freute
sich auf seinen nächsten Geburtstag. Er hoffte
nämlich einen weiteren Film zu bekommen.
Dem Vater fiel auf, dass der kleine Junge
besonders den Hund in dem Film mochte, also
schenkte er ihm einen Hund. Der kleine Junge
hat sich sehr gefreut. Er nahm den Hund
überall mit und spielte den ganzen Tag mit ihm.
Er nannte ihn kleiner Hund. Der kleine Hund
und der kleine Junge waren unzertrennlich.
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5. Kapitel
Eines Tages musste der Vater früh los und
hatte es so eilig, dass er die Tür offen gelassen
hat. Er ließ den kleinen Hund und den kleinen
Jungen allein. Der kleine Junge hatte am Tag
davor so viel gespielt, dass er noch am
nächsten Morgen tief und lange geschlafen hat.
Der kleine Hund fühlte sich einsam und hatte
niemanden mehr zum spielen. Als er die offene
Tür sah, rannte er hinaus. Der Hund war weg.
Stunden später wachte der kleine Junge
weinend auf. Sein Vater schien bereits zu
Hause zu sein. Er fragte ihn: “kleiner Junge
was ist los?”
Der kleine Junge weinte und sagte: “Vater, der
kleine Hund ist weg, ich finde ihn nicht.” Der
Vater wusste gleich, dass er durch die offene
Tür verschwand, denn als er ankam, stand die
Tür weiterhin offen. Der Vater erklärte: ”kleiner
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Junge, beruhige dich, wir finden eine Lösung
und werden den kleinen Hund finden.”
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6. Kapitel
Es sind Tage vergangen und der Vater konnte
den kleinen Hund weiterhin nicht finden. Er
suchte überall und hing Schilder auf, um seine
Suche zu verschärfen. Der kleine Junge fühlte
sich von Tag zu Tag schlechter. Er hatte sich
noch nie so schlecht gefühlt. Es war das Gefühl
der Einsamkeit. Er war vorher zwar auch
einsam, doch wusste er nicht wie es ist einen
Freund zu haben. Nachdem er den kleinen
Hund hatte, mit dem er jeden Tag gespielt
hatte. Vermisste er es einen Freund zu haben.
Jetzt ist er ganz allein. Er ist einsam und
unglücklich.
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7. Kapitel
Nun sind mehrere Monate vergangen und der
kleine Hund wurde immer noch nicht gefunden.
Der kleine Junge fühlt sich immer noch
schlecht und spricht nur noch selten. Sein Vater
sorgte sich sehr um ihn, denn er wollte doch
nicht das er die bösen Gefühle der Welt
kennenlernt, wie Einsamkeit. Der kleine Junge
sprach zu seinem Vater und fragte: “Vater ich
fühle mich krank, aber so habe ich mich noch
nie gefühlt, obwohl ich schon öfters krank war.”
Der Vater erklärte: “Kleiner Junge, es tut mir
leid. Das ist keine Krankheit, sondern ein Teil
der Welt.” Der kleine Junge verstand nicht, er
hatte die Welt, doch nie gesehen. Er hat das
Haus weiterhin nie verlassen, wie konnte er
also einen Teil der Welt empfinden. Der Vater
sprach erneut und sagte: “kleiner Junge ich
wollte dich von dem fernhalten, deswegen
solltest du auch zu Hause wohnen. Ich wollte
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nicht, dass du Einsamkeit und Schmerz
empfindest. Gefühle die nur Menschen fühlen,
welche in der Welt leben. Der kleine Junge
wusste nicht, wie er antworten soll, damit er
seinen Vater nicht verletzt ging er in sein
Zimmer und ließ ihn allein.
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8. Kapitel
Nun sind drei Jahre vergangen und der kleine
Hund konnte weiterhin nicht gefunden werden.
Der Vater gab auf. Der kleine Junge ist immer
noch traurig, doch zeigt er es seinem Vater
nicht und versteckt seine Traurigkeit. Als sie zu
Abendbrot aßen, wurde der kleine Junge
neugierig und fragte: “Vater ich habe eine
Frage. Du hast mir erklärt, dass Einsamkeit ein
Gefühl der Welt ist. Ich verstehe aber nicht, du
gehst jeden Tag raus und siehst die Welt.
Fühlst du dich dann nicht auch einsam? Der
Vater erschrak und wusste nicht, wie er
antworten sollte. Die Frage rührte ihn so sehr,
dass er anfing zu weinen. Er antwortete: “Ja
kleiner Junge, ich fühle mich einsam.” Als der
kleine Junge realisierte, dass sein Vater und er
gemeinsam einsam waren, fühlte er sich nicht
mehr einsam.
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9. Ende
Der Vater verstand, dass er vor dem kleinen
Jungen die Welt nicht verstecken kann, also
ließ er ihn herausgehen. Der kleine Junge durfte
die Welt sehen und er war manchmal traurig,
manchmal glücklich und manchmal ängstlich,
doch das ist normal. Denn die Welt ist nicht
perfekt und das ist gut so. -The END

Kommentare

  1. Von Lisa Marie am

    Eine sehr schöne Geschichte

  2. Von Army am

    good luck army

  3. Von Anna am

    Wow die Geschichte ist so schön, hoffe du gewinnst! Alles Gute

  4. Von Mohamed am

    Gelungene Erzählung, der Inhalt ist sehr gut geworden !

  5. Von Nora am

    Sehr inspirierend! Das Stück würde ich gerne live sehen!

  6. Von Stef am

    Eine sehr schöne Geschichte, mit einer tollen und berührenden message!

  7. Von Ouiam am

    Wow mega Geschichte

  8. Von Anna am

    Das ist eine echt schöne Geschichte mit einer wunderbaren Message dahinter!!!

  9. Von Sofia am

    Wow, mega schöne Geschichte. Ich hoffe deine Geschichte wird im Theater aufgeführt.. so eine Geschichte müssen die Menschen sehen!
    Ich hoffe du gewinnst!!

  10. Von Lilli am

    Mega story sehr schön geschrieben

  11. Von Simona am

    i loveeeeee it!

  12. Von Asmae am

    Mega Geschichte hoffentlich wird es aufgeführt

  13. Von Elena am

    Sehr spannend aufgebaut, schöne Message !

  14. Von Yasemin am

    Sehr schöne Geschichte!

  15. Von Yanik am

    Super Drama! Ist dir wirklich sehr gut gelungen, die Geschichte sollte auf jeden Fall in die Öffentlichkeit gehen!

  16. Von Aylin am

    Also ich muss sagen ich glaube das ist das erste mal das ich ein Drama ohne Pause zu Ende gelesen habe nicht zu lang nicht zu kurz einfach perfekt mit einer super Message! Weiter so !

  17. Von loubna am

    wow

  18. Von Dilara am

    Besteeee vallahhhh

  19. Von Evi am

    Megaaa!

  20. Von Evi am

    Megaaa viel Glück !

  21. Von Evi am

    Sehr schöne Geschichte viel Glück !

  22. Von S am

    Sehr schön zu lesen

  23. Von Saloua am

    Sehr schöne Geschichte

  24. Von Nibal am

    Bin von Asmae die Wespe hier aber schöne Geschichte 🙂

  25. Von Yasmine am

    Mega schöne Geschichte

  26. Von Madita am

    Eine sehr rührende und natürliche Erzählung

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