Sonne und Mond
Ort: Park
; Zeit: 15–21 Uhr
(Die Sonne sieht glücklich aus. Der Mond sieht traurig aus.)
Sonne: Ich hoffe, ich kann heute alle glücklich machen mit meinem Sonnenlicht.
Mond: Machst du ja jeden Tag.
Sonne: Ach, wie schade, dass du nicht so hell leuchtest.
Mond: Ja, gerne würde auch so hell leuchten wie du.
Sonne: Nicht jeder kann so schön sein wie ich.
Mond: Bist du so fies!?
Sonne: Ich mein ja nur.
Mond: Wenigstens können die Leute sich unter mir ausruhen und kriegen keinen Sonnenbrand.
Sonne: Bei mir können sie spielen, nicht so wie bei dir.
Mond: Ja, sie können nur spielen, wenn sie viel Schlaf haben.
Sonne: Weil es bei dir so langweilig ist, dass sie nur einschlafen können.
Mond: Und bei dir so grell, dass sie nur eingebildet durch die Gegend laufen können.
(Der Streit wird immer stärker… Sonne und Mond kämpfen und die Welt wird dunkel…)
Mond: Halt! Es reicht mir, jeder ist doch einzigartig!
(Sonne und Mond umarmen sich.)
Sonne: Ohne uns gäbe es keinen Tag
.
Mond: Und keine Nacht.